J. S. Bachs Matthäus-Passion im Spiegel ihrer Deutungen

Im Familienkreis hieß sie die „große Passion“. Und das ist in jeder Hinsicht berechtigt. Die Zeitdauer dieser in der Leipziger Thomaskirche 1727 und 1736 aufgeführten Karfreitagsmusik sprengt das übliche Maß, benötigt werden zwei Chöre und zwei Orchester. Selbst die handschriftliche Partitur Bachs ist ungewöhnlich, weil er mit brauner und mit roter Tinte schreibt.

Der Vortrag führt in Bachs Meisterwerk ein und setzt besondere Akzente bei der Wirkung dieser Matthäus-Passion. Kein anderes Werk der Musikgeschichte hat seit der Wiederentdeckung durch Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 so viele „Echos“ hervorgerufen: Musiker und Theologen, aber auch Schriftsteller und Regisseure berichten von ihren Erfahrungen mit Bachs Musik.

18.2.2020, 19.30 Uhr, Gemeindehaus Overgünne:
Vortrag von Prof. Dr. Meinrad Walter

Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg
Stellvertretender Leiter
Diözesanbeauftragter Gebet- und Gesangbuch GOTTESLOB